
Handy-Strahlung schädigt
Nervenzellen
Neue Studie: DNA-Schäden an Nervenzellen durch 1800 MHz EMF bewiesen
Chongqing (China) - Die
Arbeitsgruppe um S. Xu von
der Abteilung für öffentliche
Gesundheit der Medizinischen
Militäruniversität in
Chongqing führte ein Experiment
an Nervenzellkulturen
durch, die einer gepulsten
elektromagnetischen Strahlung
ausgesetzt wurden, welche
in etwa dem Typ und
der Stärke eines D2-Handys
entspricht (1800MHz, SAR
2 W/kg). Es zeigten sich nach
24-stündiger Bestrahlung im
genetischen Material der
Mitochondrien deutliche oxidative
Schädigungen, welche
zu einer verminderten
Nutzung der Gene in den Mitochondrien
führten. Die beobachteten
Schäden ließen sich
durch das Hormon Melatonin
unterbinden.Mitochondrien
sind die „Energiefabriken"
der Zellen und sind entscheidend
für eine regelhafte
Zellfunktion.
Kommentar der BI: Andere
Studien haben deutliche Erniedrigungen
der Melatoninspiegel
des Menschen unter
EMF-Bestrahlung gezeigt,
so dass die Nervenzellen im
lebenden Gehirn der EMFBestrahlung
weitgehend schutzlos ausgeliefert sind.
Diese Studie liefert eine gute
Erklärung auf zellulärer
Ebene für die in Beobachtungsstudien
schon oft festgestellte
Schädlichkeit von
elektromagnetischer Strahlung
für Nervenzellen.
Gerade beim Telefonieren
mit einem Handy ist die Belastung
für die Nervenzellen
durch die kurze Distanz
zwischen Ohr und Gehirn
sehr ausgeprägt.
(Brain Res. 2010 Jan
22;1311:189-96).
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